Gemeinsam mehr erreichen!

Die Volksbank eG, Vierlanden Bergedorf Stormarn und die Raiffeisenbank eG, Bargteheide sind in Verschmelzungsgespräche eingetreten.

Nachdem die Vorstände der beteiligten Häuser in Sondierungen Einvernehmen über wesentliche Themen erzielt und ein einstimmiges Mandat der Aufsichtsräte erhalten haben, sind sie in konkrete Verschmelzungsverhandlungen eingetreten.

Ziel ist, einen detaillierten Vertrag für die Verschmelzung zu erarbeiten, in dem alle die Kunden, Mitglieder und Mitarbeiter betreffenden Sachverhalte konkret wie auch rechtssicher geregelt sind.

In dem Einzugsbereich Raum Bargteheide ergänzen sich die beiden Genossenschaftsbanken hervorragend. Bereits heute gibt es Überschneidungen und ein gemeinsames Geschäftsgebiet.

Wir wollen die neue Größenklasse nutzen und in neue Leistungen und die Nähe zu unseren Kunden investieren. Damit verfolgen wir das Ziel, ein noch stärkerer Partner in einer wachsenden Region zu werden. Wir bündeln mit dem Zusammenschluss die Kräfte der Genossenschaftlichen FinanzGruppe in der Region, um gemeinsam mehr zu erreichen.

Beide Banken haben ein sehr solides Geschäftsmodell, pflegen den engen Kontakt zum Kunden, sind seit Jahren wirtschaftlich erfolgreich und verfügen über eine komfortable Eigenkapitalbasis. Damit das auch langfristig so bleibt, sehen sich die Vorstände in der Verantwortung, strategische und auch strukturelle Antworten auf die Zukunftsfragen ihrer Banken zu geben.

Die neue Bank wird trotz ihrer zukünftigen Größe so organisiert bleiben, dass die Mitglieder und Kunden ihre Bank vor Ort weiterhin so erleben wie sie es gewohnt sind, mit den jeweiligen regionalen Marktauftritten und den vertrauten Marken. Die eingeführten und erfolgreichen Namen Raiffeisenbank Bargteheide, Volksbank Bergedorf, Volksbank Stormarn und Vierländer Volksbank bleiben bestehen.

Es handelt sich dann bei den vier regionalen Namen jeweils um die entsprechenden Niederlassungen des neuen Unternehmens mit einem übergeordneten Namen, der neuen Volksbank und Raiffeisenbank eG.

Das anhaltend niedrige Zinsniveau führt zu spürbaren Ertragseinbußen, während die permanent zunehmende Regulatorik die Kosten deutlich steigen lässt. Gerade kleinere Genossenschaftsbanken werden hierdurch übergebührend belastet. Sich verändernde Kundenbedürfnisse und die fortschreitende Digitalisierung erfordern zusätzlich erhebliche Investitionen in die Zukunft.

Der angestrebte Zusammenschluss erfolgt immer noch aus der Position der Stärke heraus, die wir nutzen wollen, um uns rechtzeitig gemeinsam, aktiv und selbstverantwortlich für die Herausforderungen der Zukunft zu rüsten. Das bedeutet, dass das Gesamtinstitut trotz wachsender Anforderungen auf Wachstumskurs bleiben kann. Das Prinzip der Nähe zu unseren Mitgliedern und Kunden ist und bleibt die tragende Säule unseres genossenschaftlichen Geschäftsmodells.

Die Volksbank eG, Vierlanden Bergedorf Stormarn wird das aufnehmende Institut sein.

Mit dieser Verschmelzung gehen zwei eigenkapitalstarke genossenschaftliche Institute zusammen. Wir können die Ihnen bekannten und von uns gelebten Geschäftsmodelle auch in Zukunft sicherstellen und erweitern.

Das gemeinsame Institut erreicht eine Bilanzsumme von über 1,2 Mrd. Euro. Es wird zusammen ein Kundenwertvolumen von über 2,5 Mrd. Euro betreuen, dies in einem sehr attraktiven Geschäftsgebiet, mit sehr guten Entwicklungsmöglichkeiten. Zusammen hat das neue Institut 17 Geschäftsstellen. Die zukünftige Bank betreut mit ca. 230 Mitarbeitern über 50.000 Kunden.

Den Vorstand der Bank werden die bisherigen bekannten Vorstände Stefan Lohmeier, Kay Schäding und Karsten Voß für die Marktbereiche sowie Markus Baumann, Matthias Behr und Holger Wrobel für die internen Bereiche bilden. Der zukünftige Aufsichtsrat besteht aus den bisherigen Mitgliedern beider Institute.

Unser Hauptaugenmerk im Rahmen dieser Verschmelzung ist die Stärkung der gemeinsamen Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit für Privat- und Geschäftskunden sowie der umfassende Ausbau eines persönlichen und digitalen Service für unsere Kunden.

Unsere Kunden profitieren von einem hochdifferenzierten Angebot in vielen Segmenten und einer großen Zahl von Spezialisten, zum Beispiel der Landwirtschaft, der Mittelstands- und Gewerbefinanzierung oder der Altersvorsorge. Traditionsreiche, vertraute Bindungen und erfolgreiche Marken werden gesichert und belebt.

Die Verantwortung des Kundengeschäftes bleibt auch zukünftig in der Region, mit den bekannten Ansprechpartnern.

Die strategische Verschmelzung steht im Vordergrund, bei der sich auch Synergien ergeben werden. Diese entstehen unter Anderem daraus, dass die Geschäftsstellen in Bargteheide zusammengelegt werden, insgesamt nur ein Jahresabschluss aufgestellt werden muss, der Genossenschaftsverband nur ein Unternehmen prüft oder nur einmal das gesamte Meldewesen usw. zu organisieren ist. Im Ergebnis verbessern wir deutlich unsere Produktivität durch Minimierung von Doppelarbeiten.

Die beiden Standorte in Bargteheide werden zusammengelegt, die Mitarbeiter verbleiben am Standort oder der Arbeitsplatz ist in einer nahegelegenen Geschäftsstelle gesichert.

In diesem Zusammenhang ist es uns besonders wichtig zu betonen, dass im Rahmen der Verschmelzung alle Arbeitsplätze erhalten bleiben.

Unsere Basis für den Erfolg sind unsere Mitarbeiter. Gerade durch die Verschmelzung entstehen berufliche Chancen. Wir vollziehen mit diesem Vorgehen einen wichtigen Schritt in die Stärkung eines noch interessanteren Arbeitgebers, bei dem Karrierechancen steigen.

Der Verschmelzungsvertrag soll spätestens im Februar unterzeichnet werden. Als Verschmelzungs-Zeitpunkt ist der 01.01.2019 vorgesehen. Die Beschlüsse sollen in den Mitglieder- bzw. Vertreterversammlungen im Sommer 2019 rückwirkend gefasst werden.